Italien ist bekannt für seine lebensfrohen Bewohner, die mit ihrer südländischen Herzlichkeit und Ihrem Lebensmotto des „Dolce Vita“ ihr Leben genießen und ihre Heimat liebevoll und stolz „Il bel paese“, das schöne Land, nennen. Und das nicht ohne Grund! Italien kann nicht nur mit seiner traumhaften Landschaft das Herz eines jeden Urlaubers erwärmen, auch die kulturelle Vielfalt des Landes, das wohl einige der beeindruckendsten Zeugnisse der antiken Vergangenheit aufweist, wird seine Spuren in der Erinnerung eines jeden hinterlassen, der dieses schöne Land besucht.
Pasta in allen Formen Geniales Fundament der Küche sind die Teigwaren - und jede Region liefert dazu den richtigen Wein Die italienische Küche ist wie kaum eine andere über ihre Landesgrenzen hinaus beliebt. Die Kinder der abendländischen Welt wachsen mit Spaghetti und Ravioli auf, und weltweit ist die Pizza zum einzigen ernst zu nehmenden Konkurrenten des Hamburgers geworden. Beim Anblick der salumerie, der Käseläden und Lebensmittelmärkte läuft einem das Wasser im Mund zusammen.
Das geniale Fundament der italienischen Küche aber ist die Pasta, die Nudel aus Wasser und Hartweizenmehl, die mit Gemüse, Muscheln, Fleisch und vor allem Tomaten angemacht wird. Auf rund 250 verschiedene Pastaformen hat es die Phantasie der Italiener gebracht, allen voran die spaghetti, »Teigschnürchen« in zahllosen Stärken. In Süditalien herrschen die maccheroni vor, breit oder schmal, glatt oder gerippt, auch tubetti, rigatoni oder penne genannt. Dann gibt es die eher norditalienischen Bandnudeln, tagliatelle, fettuccine oder pappardelle, schließlich Teigtaschen in vielen Formen und mit verschiedenen Füllungen, ravioli, agnolotti, cappelletti, tortellini, tortelloni, cappellacci. Zu vielen Nudelgerichten gehört geriebener Käse, parmigiano (Kuh, vornehmlich im Norden) oder pecorino (Schaf, eher in Mittel- und Süditalien).
Ein Menü beginnt mit Antipasti, den Vorspeisen wie Salami, Schinken, eingelegten Zwiebeln, Auberginen, Artischocken, Meeresfrüchten; dem folgt das primo (erster Gang), ein Nudelgericht, eine Suppe oder Risotto; das secondo (Hauptgang) ist Fleisch, geschmort, gegrillt, oder Fisch, auch oft nur gegrillt, und dazu Gemüse nach Wahl (contorno). Den Abschluss bilden cremige Süßspeisen wie zabaione oder zuppa inglese sowie Gebäck, das man in süße Likörweine tunkt.
Zur Rechnung gehört das coperto, der Preis für Brot und Gedeck (zwischen 1 und 5 Euro), der stets auf der Speisekarte ausgezeichnet ist. Der Service, sofern nicht ausdrücklich als non compreso ausgeschrieben, ist im Preis inbegriffen. Die Restaurantküchen öffnen meist zwischen 12.30 und 14 Uhr und zwischen 19.30 und 22 Uhr. Pizzerien heizen meist bis Mitternacht ihre Öfen. Wen tagsüber der Hunger überfällt, der kann in einer Bar panini (belegte Brötchen), tramezzini (Toastsandwiches) und süße Teigstückchen bekommen.
Italien ist ein Weinland, neben internationalen Reben werden überall gebietstypische Rebsorten angebaut.
Als Aperitif trinkt man Campari, Prosecco, Fruchtcocktails oder den alkoholfreien Crodino, als Digestif einen Grappa, den man auch in den Espresso kippen kann - das ist dann ein caffè corretto. Mineralwasser trinkt man gassata oder naturale, also mit oder ohne Kohlensäure, und zum Abschluss den geliebten Espresso.
Kulinarisches, Mode und Kunsthandwerk In Werkstätten, auf Märkten und in eleganten Geschäften zeigt sich der Geschmack der Italiener
Kaum ein Land hat so viele kulinarische Leckerbissen zu bieten wie Italien, da liegt es nahe, dass man sich als Mitbringsel von einer Reise z. B. ein paar Flaschen duftendes kaltgepresstes Olivenöl (olio d'oliva extravergine) mitnimmt. Oder Wein, den es von den Alpen bis zur Stiefelspitze gibt. Sie können ihn in Weinhandlungen oder direkt beim Winzer erstehen. Dazu passen luftgetrocknete Salami, eingelegte Wildschweinwürste, ein dickes Stück Parmigiano-Reggiano, das man sich für die Reise luftdicht einschweißen lässt, getrocknete Tomaten, getrocknete Steinpilze, Edelschinken wie der culatello, in Öl eingelegtes Gemüse, mit Trüffeln aromatisiertes Würzöl, Balsamessig, Grappa …
Praktisch jede Ortschaft hat ihren Markt - dort finden Sie die moka zum Espressokochen, den Milchschäumer für den Cappuccino, die Käsereibe, den Trüffelhobel, den Mörser aus Marmor oder Olivenholz, das Essig-Öl-Set - alles Dinge, die längst auch zu Hause zu haben sind, aber in Italien gekauft, bekommen sie das Flair des Handfest-Typischen.
Apropos typisch: Bestimmt ist es auch dem Tourismus zu verdanken, dass die vielfältigen lokalen Handwerkstraditionen nicht ausgestorben sind. Da gibt es etwa die Holzschnitzarbeiten im Südtiroler Grödnertal oder auf den Handwerksmärkten im Aostatal. Weltberühmt ist das mundgeblasene Glas von Murano. In Venedig floriert das Geschäft mit handgemachten Masken (aufgepasst, viele sind aus Taiwan und China!), aber auch mit marmoriertem Papier. Letzteres gibts übrigens auch in Florenz. Und in Fabriano in den Marken und in Amalfi bei Neapel gibt es edles handgeschöpftes Papier. Für die schönsten Terrakottakübel fährt man nach Impruneta im Chianti, rustikale mediterrane Keramik findet man z. B. an der Amalfiküste in Vietri, auf Ischia oder in Apulien in Grottaglie.
Schließlich die Mode: Das beginnt bei den weltberühmten Modenamen und endet bei schicken Schuhen und Ledertaschen. Achten Sie auf Schlussverkäufe (saldi) und auf die immer zahlreicheren Outletshops der Hersteller (spaccio), nicht nur von Modeketten, sondern auch von Designhäusern wie Alessi.
Ein paar Tipps, wie Sie die typischen Touristenfehler vermeiden können
Bloß nicht...
Sich beklauen lassen
Die erste Warnung gilt natürlich den Straßendieben und Autoknackern. Besonders auf Brief- und Handtaschen in öffentlichen Verkehrsmitteln sollten Sie gut aufpassen. Auch trägt man beim Stadtbummel die Handtasche und den Fotoapparat grundsätzlich an der zur Hauswand gerichteten Seite, nie zur Straßenseite. Am sichersten sind natürlich Brust- und Bauchtaschen. Auffälligen, kostbaren Schmuck lässt man gleich zu Hause oder im Hotel. Das geparkte Auto sollte leer sein. Autoradios sind eine beliebte Beute, am besten macht man es wie die Italiener und baut ein herausnehmbares ein. Im Hotel sollten Sie nach bewachten Garagen fragen.
Ungeduldig werden
Sie werden in Italien - und ganz besonders im Süden - einem anderen Zeitgefühl begegnen. Das kann häufig dazu führen, dass man mit organisatorischer Effizienz nicht weit kommt, oft scheinbar sinnlos warten muss und die Zeit vom Mittagessen bis zum frühen Abend stillzustehen scheint. Dafür haben die Menschen aber auch viel mehr Zeit für einen, was zu netten Begegnungen und manchmal wundersamen Lösungen von Problemen führen kann.
Der Platzzuweisung vorgreifen
Betreten Sie ein Restaurant, steuern Sie nicht gleich auf einen Tisch zu. Der Ober oder die Kellnerin wird Ihnen einen Tisch zuweisen. Sie können natürlich Ihre Wünsche äußern, die gern berücksichtigt werden, sofern der betreffende Tisch nicht reserviert ist.
Allzu freizügig in Kirchen
Bitte nicht in Shorts oder mit unbedeckten Schultern Kirchen besuchen, natürlich erst recht nicht während des Gottesdienstes.
Bestellen, ohne den Preis zu erfragen
Um böse Überraschungen zu vermeiden, empfiehlt es sich in vielen Fällen, vorher nach dem Preis zu fragen, z. B. vor Antritt einer Taxifahrt, bei der Zimmerbestellung, vor Inanspruchnahme einer Autowerkstatt oder wenn man das toskanische Steak, die fiorentina, oder Fisch bestellt, deren Preise auf der Speisekarte häufig pro hundert Gramm (netto) ausgezeichnet sind. Bei auf den ersten Blick preiswerten Touristenmenüs in stark besuchten Städten wie z. B. Venedig oder Florenz holt sich so manches Restaurant seinen Gewinn über einen Serviceaufschlag und überteuerte Getränke herein.
Banken und Kreditkarten
Banken sind Mo-Fr von 8.20 bis 13.20 geöffnet, in größeren Städten auch von 14.45 bis 15.45. Sie sind fast durchweg mit Geldautomaten (bancomat) versehen. Nahezu alle Hotels, Tankstellen, Supermärkte sowie die meisten Restaurants und Geschäfte akzeptieren die gängigen Kreditkarten.
Gesundheit
Man sollte eine Reisekrankenversicherung abschließen oder das Formblatt »E111« von seiner Krankenkasse anfordern. Es dient zur kostenlosen (aber mit einigem bürokratischem Aufwand verbundenen) ärztlichen Behandlung durch den staatlichen italienischen Gesundheitsdienst. Anderenfalls reichen Sie Ihre Auslagen für Arzt und Apotheke der heimischen Kasse zur (meist problemlosen) Erstattung ein.
Internet
Allgemeine Reiseinformationen zu Italien: www.enit.it; www.teletour.de/italien; www.discoveritalia.it. Reise-, Landeskunde-, Kulturinformationen zu Italien: www.ratgeberitalien.de. Die italienischen Museen und viele Links zu Unterkünften und Restaurants, auch auf Deutsch: www.emmeti.it. Reichhaltige Website zum Thema Ausgehen mit Terminen zu Livekonzerten, Adressen von Inlokalen, Kneipen etc., bislang nur auf Italienisch: www.2night.it
Internetcafés
In den größeren Städten gibt es mittlerweile zahlreiche Internetzugänge. Viele Internetpunkte findet man in der Nähe der Bahnhöfe.
Museen
Die Öffnungszeiten der Museen sind in den letzten Jahren viel besucherfreundlicher geworden, fast alle staatlichen Museen sind auch über Mittag geöffnet. Im Sommer können kurzfristig die Öffnungszeiten noch bis spät in den Abend verlängert werden. Die Eintrittspreise reichen von 4 Euro bis 10 Euro, vereinzelt mit Zuschlag bei Reservierung (Beispiel: Uffizien in Florenz Eintritt 9,50 Euro plus 4,47 Euro Reservierungszuschlag). Die staatlichen Museen (musei nazionali) sind zudem für EU-Bürger bis 18 und ab 65 gratis, von 18 bis 25 Jahren zum halben Preis zugänglich. Im Mai findet die settimana della cultura statt: eine Woche mit freiem Eintritt in alle staatlichen Museen und Archäologieparks.
Notruf
- Feuerwehr (Vigili del Fuoco) 115
- Notarzt, Rettungswagen 118
- Polizei 113
- Pannenhilfe 80 31 16
Öffnungszeiten
Lebensmittelgeschäfte sind werktags meist von 8.30 bis 13 und von 17 bis 19.30 Uhr geöffnet, alle anderen Läden, Boutiquen, Supermärkte und Warenhäuser öffnen normalerweise von 8.30 bis 12.30 und von 15.30 bis 19.30 Uhr. An einem Nachmittag in der Woche sind alle Geschäfte geschlossen. In Touristenorten bleiben Geschäfte und Boutiquen oft bis spät in die Nacht offen. Kirchen sind meist tgl. von 8 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr geöffnet, das kann freilich je nach Gegend und Gutdünken der Pfarrgemeinden variieren. Bei kleinen verschlossenen Kirchen können Sie getrost am Pfarrhaus bzw. Nebenhaus klopfen.
Post
Die Postämter sind im Allgemeinen Mo-Fr 8.20-13.20 Uhr, Sa bis 12.20 Uhr geöffnet. Das Porto für Briefe und Postkarten beträgt innerhalb Europas mit der obligatorischen posta prioritaria 62 Cent.
Telefon
Außer in Telefonzellen kann man auch in vielen Bars telefonieren. Telefonkarten (perforierte Ecke abreißen!) zu 5 Euro sind in Tabakgeschäften erhältlich. Die ehemaligen Vorwahlen sind fester Bestandteil der Rufnummer, man muss sie also auch bei Ortsgesprächen mitwählen, ebenso muss bei Anrufen aus dem Ausland die Null mitgewählt werden.
Wer sein Handy mit nach Italien nimmt, muss bedenken, dass Anrufe nach Deutschland bzw. von Deutschland nach Italien um einen Roamingaufschlag von mindestens 30 Prozent teurer werden.
Trinkgeld
Man sollte nicht zu knauserig sein, Trinkgeld (fünf bis zehn Prozent) bekommen nette Kellner in Restaurants und Cafés, Zimmermädchen, Kofferträger u. a. Zoll
Innerhalb der EU dürfen alle Waren für den persönlichen Verbrauch frei ein- und ausgeführt werden, u. a. 800 Zigaretten, 90 l Wein, 10 l Spirituosen. Für Schweizer sowie bei Durchreise durch die Schweiz gelten erheblich engere Freimengen, u. a. 200 Zigaretten und 2 l Wein.
Autofahren
Die Autobahnen sind gebührenpflichtig. An den meisten Autobahnen können die Gebühren mit den gängigsten Kreditkarten bezahlt werden (mit Viacard bezeichnete Zahlstellen benutzen). Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen ist 130 km/h, auf Superstrada (vierspurig, ohne Grünstreifen) 110 km/h, auf Provinzstrassen 90 km/h, innerorts 50 km/h. Alkohol-Limit 0,5 Promille. Bei Übertretungen dieser Vorschriften ist mit erheblichen Bußen zu rechnen.
Öffentliche Verkehrsmittel
Die öffentlichen Verkehrsmittel wie Eisenbahn und Bus sind relativ preiswert. Die Züge sind pünktlicher als ihr Ruf, jedoch häufig überfüllt. Der schnelle, moderne Eurostar verbindet die großen Städte; er ist erheblich teurer, die Platzreservierung obligatorisch. In vielen Lokalzügen darf man Fahrräder mitnehmen. Eine gute Website zu den inneritalienischen Zugverbindungen: www.trenitalia.com. Achtung: Alle Bahnfahrkarten müssen noch vor Besteigen des Zuges an den orangegelben Automaten in der Bahnhofshalle entwertet werden. Große Städte wie Rom, Mailand und Neapel haben U-Bahnen und dichte Busnetze; überhaupt ist ganz Italien bis in die letzten Winkel mit Überlandbussen zu erreichen.
Kaum ein europäisches Land ist geografisch so vielfältig wie Italien: Eine weite, bis zu 4000 m hohe alpine Bergwelt, große Seen, mal sanftes, mal raues Hügelland und über 8000 km Küste. Dabei ist alles überzogen mit einem Netz touristischer Nutzung, entsprechend vielfältig sind die Sport- und Aktivangebote. Trendsetter ist die Sport-und-Spaß-Industrie an der Adria um Rimini und Riccione, das Kalifornien Italiens. Die weiten Sandstrände bilden den idealen Untergrund für Beachvolleyball. Viele Badeanstalten setzen auf Fitness mit Gerätepark, Gymnastikanimation und Strandwettspielen. In den letzten Jahren finden sich zudem immer mehr Freunde des Golf- und des Reitsports, entsprechend wachsen die Angebote. Und Tennisplätze gibt es praktisch überall. Bergsteigen & Klettern Der gesamte italienische Alpenbogen bietet anspruchsvolle Klettertouren, allen voran die Viertausender im Aostatal. Klettersteige, die so genannten vie ferrate, mit Eisenhaken, Drahtseilen, Leitern gesicherte Steiganlagen, ziehen sich durch die Dolomiten und ermöglichen auch Nichtbergsteigern das Erklimmen von Felshängen. Und an den Felswänden überm Meer bei Finale Ligure geben sich die Freeclimber ihr Stelldichein. Golf Vor allem in der Lombardei, im Veneto und in Mittelitalien finden Sie schöne Plätze. Hochseefischen Ein besonderer Tipp ist der pescaturismo: In vielen Fischerorten kann man nachts mit den Fischerbooten mitfahren und beim Einholen des Fangs helfen. Zum Abschluss gibts ein gutes Fischessen. Auskunft geben die Fremdenverkehrsämter. Radfahren Sportliches Radfahren ist in Italien sehr verbreitet, am Wochenende schwärmen die Radler in großen Gruppen aus. Gemütliche Ausflüge auf dem Rad bzw. Radwanderungen sind seltener, dazu fehlen auch allerorten die Radwege. Da ist es meist besser, man vertraut sich einem Radreiseveranstalter an, der die ruhigsten Straßen auswählt. Reiten Überall, wo die Landschaft reizvoll ist und Touristen hinkommen, stößt man auf Reitställe. Die Fremdenverkehrsämter haben die Adressen. Eine Stunde Ausreiten kostet zwischen 12 und 20 Euro. Auch halten viele Bauernhöfe, die als agriturismo-Betrieb Zimmer oder Ferienwohnungen vermieten, Reitpferde für ihre Gäste bereit. Tauchen Küstenabschnitte, die für Taucher besonders lohnend sind, finden sich z. B. in Ligurien an der Halbinsel von Portofino und am Küstenabschnitt der Cinque Terre. An der oberen Adria lohnt sich die Triestiner Klippenküste beim Castello di Miramare. Weiter südlich, in den Marken, zieht es die Taucher an den Felsen Monte Conero bei Sirolo. In der Toskana empfiehlt sich neben den Inseln vor allem die Halbinsel Monte Argentario. Im Latium trifft man sich an der Landspitze San Felice des Naturschutzgebietes Circeo bei Sabaudia oder auf den Inseln Ponza und Ventotene. Im Süden Italiens gehören zu den absoluten Highlights die Tremitiinseln, die Absatzspitze von Santa Maria di Leuca sowie die Meeresgründe an der Halbinsel Isola di Capo Rizzuto und bei Scilla an der Meerenge von Messina. In der Basilikata trifft man sich an der Küste von Maratea, und in Kampanien faszinieren die Grotten von Palinuro und das Kap an der Sorrentinischen Halbinsel - oder man taucht ab in die Ruinen der römischen Villen auf dem Meeresgrund vor Baia unweit Neapels. Thermen In den letzten Jahren hat sich das Image der Thermalbäder grundlegend verjüngt: Heute kommen nicht mehr nur ältere Leute zum Kuren, sondern ein breites Publikum, das relaxen und etwas Gutes für sich und den eigenen Körper tun möchte. Die Kurorte haben umgerüstet und bieten überall vielfältige Fitness-, Wellness- und Beautyanwendungen an. Italien mit seiner vulkanischen Vergangenheit ist übersät mit renommierten Thermalorten: Das beginnt mit Abano und Montegrotto Terme in den Euganeischen Hügeln, setzt sich fort mit Montecatini, Saturnia und Chianciano Terme in der Toskana und im Latium mit Viterbo und Fiuggi. Wandern Ganz Italien kann man von Nord nach Süd auf dem Fernwanderweg Sentiero d'Italia durchwandern. Doch ist man gut beraten, sich mit detailliertem Orientierungsmaterial auszurüsten, denn immer wieder gibt es verwirrende Lücken in der Markierung. Eine informative Website zu einigen Routen: www.italienwandern.de Wassersport Topziel für Wassersportler ist der Gardasee, dessen Nordhälfte mit ihren Winden ganz besonders von den Surfern geschätzt wird. Aber auch an allen touristisch erschlossenen Küstenabschnitten und in den großen Ferienanlagen finden sich Surfbrettverleiher. Besonders beliebt sind die ligurische Küste, vor allem um Albenga und Noli, sowie die Küste des Latium bei Sabaudia und Fregene. Segeln kann man überall längs der Küste, die gespickt ist mit Sporthäfen, in denen oft auch Segelkurse angeboten werden.
Wintersport
Der gesamte Alpenbogen wartet mit einer perfekten Infrastruktur auf, angefangen mit Skiorten wie Sestriere in den Piemonteser Alpen übers Aostatal bis zu den Kalkmassiven der Dolomiten und den Karnischen Alpen im Friaul.